Thema Veranstaltung

Berichte über unsere eigenen Veranstaltungen, Formatreihen, Events, etc.

VERANSTALTUNG – Impulsvortrag und Diskussion: Die KZ-Performance von Eggenfelden

In den letzten Wochen tauchten in Eggenfelden verschiedene Installationen auf, die bis ins Mark erschüttern. Darunter eine Nachbildung des Eingangsbogens aus dem Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, sowie die Nachbildung eines Kamins mitsamt nationalsozialistischen Symbolen. 

 „Dabei geht es nicht um die Relativierung des nationalsozialistischen Terrors, sondern um dessen Glorifizierung. Von Jahr zu Jahr fordern mehr Menschen den „Schlussstrich“ unter die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus“, wie die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger betont.

Um sich mit den aktuellen Vorfällen und den allgemeinen Entwicklungen auseinanderzusetzen, konnte Schönberger die Leiterin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) in Bayern, Dr. Annette Seidel-Arpacı, für den 22. April um 18 Uhr zu einen kurzen Impulsvortrag mit anschließender Diskussion gewinnen. Die Veranstaltung mit dem Titel „Die KZ-Performance von Eggenfelden und andere Beispiele für Erinnerungsabwehr sowie Glorifizierung von Massenmord“ findet digital statt. Anmeldungen werden per E-Mail an marlene.schoenberger.wk@bundestag.de entgegengenommen.  

Gegen Antisemitismus – Gemeinsam Demokratie stärken 

Der im Rahmen der „Wochen zur Demokratie Passau“ geplante Vortrag von Marlene Schönberger wurde kürzlich in Schweiklberg nachgeholt. Die Grüne Bundestagsabgeordnete und Politikwissenschaftlerin hielt auf Einladung des KDFB (Katholischen Deutschen Frauenbunds) Passau einen interaktiven Vortrag zum Thema „Gemeinsam gegen Antisemitismus“. Schönberger skizzierte die historische und aktuelle Dimension des Antisemitismus in Deutschland und zeigte auf, wie er sich im Alltag manifestiert – oft unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit.

Sie betonte, dass Antisemitismus kein Phänomen der Vergangenheit sei, sondern tief in der deutschen und europäischen Gesellschaft verankert. „Auch, wenn antisemitische Gewalt vor allem dann mediale Aufmerksamkeit erhält, wenn es zu Terroranschlägen kommt, prägt sie seit Jahrzehnten den Alltag von Jüdinnen und Juden“, erklärte die Abgeordnete. Seit dem 7. Oktober 2023 habe sich die Situation weiter verschärft, da antisemitische Äußerungen und Übergriffe zunehmend unwidersprochen bleiben. „Das Problem ist, dass viele Menschen in diesem Land keine Vorstellung davon haben, wie sich Antisemitismus äußert – das ermöglicht es einer lautstarken Minderheit, Räume zu besetzen“, so die Innenpolitikerin.

Schönberger, die sich seit Jahren wissenschaftlich mit Verschwörungsideologien auseinandersetzt, veranschaulichte anhand konkreter Beispiele, wie sich antisemitische Narrative im Alltag zeigen – von scheinbar harmlosen Stereotypen bis hin zu gewalttätigen Übergriffen. Ziel der Veranstaltung war es, das Bewusstsein für die verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus zu schärfen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

„Antisemitismus ist kein Randphänomen, sondern ein strukturelles Problem, das unsere Gesellschaft durchzieht. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, ihn zu benennen und ihm entschieden entgegenzutreten – nicht nur in Worten, sondern auch in Taten“, beendete Schönberger ihren Vortrag.

Für die „Wochen zur Demokratie Passau“ bedankte sich Dr. Florian Wobser bei der Referentin. Er hob den Austausch in Kleingruppen hervor, bei dem die Teilnehmenden anhand vorgegebener Zitate gemeinsam verschiedenen Formen und Ausprägungen des Antisemitismus erörterten.

KDFB-Bildungsreferentin Tanja Kemper hob bei ihrem Dank Marlene Schönbergers spürbares Engagement in der Sache, gepaart mit fundiertem Wissen hervor. Sie ergänzte: „Das war ein guter Abschluss unserer umfangreichen KDFB-Reihe unter der Überschrift „nie wieder ist jetzt“. Eine Teilnehmerin meinte am Ende: „Eigentlich sollte jede KDFB-Frau heute hier gewesen sein. Das ist so wichtig!“

Gut besuchter Bürgerdialog in Adlkofen

Die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger und der Adlkofener Bürgermeisterkandidat Hans-Jürgen Withopf standen am Samstag den Bürgerinnen und Bürgern aus der Gemeinde beim Wirtshausdialog Rede und Antwort. Der Nachmittag im Gasthof Maharaja bot Bürgerinnen und Bürgern nicht nur spendierte Pommes, sondern auch die Gelegenheit, sich direkt über die Pläne der Grünen zu informieren und eigene Fragen zu stellen. Die angesprochenen Themen reichten von Kinderbetreuung über Mobilität und Verkehrssicherheit bis hin zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde.

Die rege Beteiligung zeigte das große Interesse sowohl an der Arbeit der lokalen Bundestagsabgeordneten, die ebenso im Gemeinde- und Kreistag sitzt, als auch an einer zukunftsorientierten Kommunalpolitik.

Bürgermeisterkandidat Hans-Jürgen Withopf betonte pragmatische Schritte: „Die nächsten sechs Jahre steht Adlkofen vor wichtigen Weichenstellungen: Ob Klimaschutz, Mobilität oder soziale Infrastruktur – gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern wollen wir Adlkofens Zukunft gestalten. Dieser Nachmittag hat gezeigt: Tragfähige Lösungen lassen sich nur im direkten Austausch mit den Menschen vor Ort entwickeln.“

Marlene Schönberger unterstrich die Verantwortung der Bundespolitik für die Kommunen: “Die Politik muss sich für die stark machen, die sich vor Ort engagieren und für eine lebendige und demokratische Gesellschaft kämpfen. Lokale Treff- und Begegnungsräume müssen als soziale Infrastruktur erhalten bleiben und gefördert werden. Die Kommunen brauchen sofortige finanzielle und logistische Unterstützung, um in Krisen handlungsfähig zu sein. Diese Woche bringen wir Grüne einen Antrag in den Bundestag ein, in dem wir fordern, dass ein größerer Anteil der Steuermittel direkt an die Kommune geht.”

Der Adlkofener Ortsverband der Grünen und alle Kandidierenden zeigten sich begeistert von der Veranstaltung und kündigten weitere Bürgerdialoge an.

Demokratie braucht uns alle: Demokratiekongress 2.0 in Plattling 

Zusammen gegen die extreme Rechte in Niederbayern 

Wie kann Demokratie im ländlichen Raum gestärkt werden? Wie begegnen wir rechter Hetze, antidemokratischen Parolen und wachsender politischer Radikalisierung vor Ort? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Demokratiekongress „Demokratie braucht uns alle – Zusammen gegen die extreme Rechte in Niederbayern“, zu dem die niederbayerische Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger am Samstag, 31. Januar 2026, nach Plattling einlädt. 

Nach dem großen Zuspruch beim ersten Demokratiekongress 2024 in Deggendorf bringt die Neuauflage erneut engagierte Menschen aus Kommunalpolitik, Zivilgesellschaft, Vereinen, Jugendarbeit und Initiativen zusammen. Ziel ist es, sich zu vernetzen, Wissen zu teilen und konkrete Handlungsstrategien für eine wehrhafte Demokratie vor Ort zu entwickeln. 

„Rechte Hetze und politisch motivierte Straftaten nehmen zu – gerade auch im ländlichen Raum. Umso wichtiger ist es, dass wir uns gegenseitig stärken, voneinander lernen und gemeinsam Haltung zeigen“, betont MdB Marlene Schönberger. 

Der Kongress beginnt ab 10:00 Uhr in Plattling und bietet ein vielfältiges Programm aus Keynote, Workshops und Podiumsdiskussion. Nach der Begrüßung durch Marlene Schönberger spricht Prof. Gernot Wolfram von der Bundeszentrale für politische Bildung über aktuelle Herausforderungen für die Demokratie. In einer anschließenden Workshopphase stehen unter anderem ein Argumentationstraining gegen rechte Parolen, kommunale Perspektiven sowie Fragen von Migration im ländlichen Raum im Mittelpunkt. Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Bündnisse schmieden – noch zeitgemäß?“ rundet den inhaltlichen Teil ab. 

Für Getränke und Verpflegung ist den ganzen Tag über gesorgt. Zur Deckung der Kosten wird um einen Unkostenbeitrag von 10 Euro gebeten. 

Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail anzumelden unter marlene.schoenberger.wk@bundestag.de. Alle weiteren Informationen werden dann im Anschluss zugeschickt. 

Erfolgreiche Grüne Diversity Night in Deggendorf: Marlene Schönberger setzt Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz 

Am 26. Juli 2025 verwandelte sich das Café Holler in Deggendorf in einen lebendigen Ort der Begegnung und des Austauschs. Marlene Schönberger lud zur „Grünen Diversity Night“ ein – eine Veranstaltung, die queere Menschen und Unterstützer*innen einer vielfältigen Gesellschaft zusammenbrachte. 

Der Abend begann mit einem festlichen Sektempfang, bei dem die rund 60 Teilnehmenden in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kamen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Podiumsgespräch, moderiert von der bekannten Drag Queen Atlantika van Doom.  

Im Rahmen des Podiums stellten Samira Heber (Beratungsstelle „Up2you“), Hannah Lea (Lesben- und Schwulenverband LSVD⁺ Bayern) und Herbert Lohmeyer (Queer in Niederbayern e.V.) ihre wichtige Arbeit vor und berichteten über aktuelle Herausforderungen und Erfolge im Kampf für Gleichberechtigung und Akzeptanz. 

Marlene Schönberger betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung solcher Veranstaltungen: „Mit der Grünen Diversity Night möchten wir einen Raum schaffen, in dem queere Menschen und ihre Verbündeten zusammenkommen, sich vernetzen und gemeinsam feiern können. Gerade in Zeiten, in denen Queerfeindlichkeit wieder zunimmt, ist es wichtig, sichtbar zu sein und zu zeigen, dass Vielfalt ein Gewinn für unsere Gesellschaft ist. Wir wollen mit dieser Veranstaltung nicht nur Aufklärungsarbeit leisten, sondern auch ein deutliches Zeichen für Respekt, Akzeptanz und Gleichberechtigung setzen.“ 

Die Resonanz auf die Veranstaltung war durchweg positiv. Vertreter*innen des Vereins Queer in Niederbayern e.V. äußerten sich erfreut über die Möglichkeit, ihre Arbeit einem breiteren Publikum vorzustellen. „Solche Veranstaltungen tragen wesentlich dazu bei, Sichtbarkeit zu schaffen und Vorurteile abzubauen“, erklärte Samira Heber. 

Nach dem informativen Teil sorgte das DJ* Karamelli und DJ Alexx Traxx für ausgelassene Stimmung. Bis tief in die Nacht wurde getanzt, gelacht und gefeiert – ein lebendiger Beweis dafür, dass Vielfalt Freude macht und die Gesellschaft bereichert. 

Chat-Sprechstunde mit Marlene Schönberger

Die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) bietet am Montag, den 28. Juli von 17 bis 18 Uhr eine Chat-Sprechstunde an. Bürgerinnen und Bürger können ihre Fragen direkt per WhatsApp an die Abgeordnete schreiben und mit ihr chatten. Bitte dafür folgende Handynummer verwenden: 0155 – 6646 7672.

Chat-Sprechstunde mit Marlene Schönberger

Die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) bietet am Montag, den 30. Juni von 17 bis 18 Uhr eine Chat-Sprechstunde an. Bürgerinnen und Bürger können ihre Fragen direkt per WhatsApp an die Abgeordnete schreiben und mit ihr chatten. Bitte dafür folgende Handynummer verwenden: 0155 – 6646 7672.