Grenzenlos solidarisch

Bürger*innen- und Menschenrechte müssen für alle Mitglieder der Gesellschaft gelten. Wir müssen entschieden gegen rechte Hetze eintreten, Nationalismus bekämpfen und uns klar zu einem Europa ohne Grenzen bekennen.

In breiten Teilen der Bevölkerung kursierende Verschwörungstheorien, besorgniserregende Studien zur Verbreitung menschenverachtender Ideologien, die Wahlerfolge der AfD, das Bestehen rechtextremer Netzwerke unter anderem in Bundeswehr und Polizei sowie die neonazistischen Terroranschläge und Gewalttaten der letzten Monate zeigen: Unsere liberale Demokratie wird attackiert und sie ist leider längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

Die Verteidigung demokratischer Werte und die Förderung einer vielfältigen, diskriminierungsfreien und gleichberechtigten Gesellschaft muss daher ein Fokus allen politischen Handelns sein.

Die Voraussetzung für die Freiheit des Menschen ist eine Gesellschaft, in der weder der soziale Status noch das Geschlecht, die Sexualität, das Alter, die Herkunft, die Religion, der Geldbeutel, eine Behinderung oder äußere Merkmale darüber entscheiden, ob Menschen teilhaben können oder nicht. Menschen sind unterschiedlich, ihre Rechte und ihre Würde sind es nicht. Und das ist beides gut so.

Der Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Sexismus und alle weiteren Formen von Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die uns alle etwas angeht.

Ich möchte in einer solidarischen und vielfältigen Gesellschaft leben. Ich möchte in einer Gesellschaft leben, die alle Menschen vor Diskriminierung und Gewalt schützt. Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der allen Menschen gleiche Chancen und Rechte zustehen. Genau für diese Gesellschaft streite ich.

Um dies zu erreichen, müssen wir unsere Demokratie durch vielfältige Initiativen stärken. Institutionelle Diskriminierung, insbesondere Rassismus, muss endlich beendet und sowie effektiv gegen rechtsextreme und faschistische Ideologien vorgegangen werden.