Herzlich willkommen!

Mein Name ist Marlene Schönberger und ich bin grüne Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Rottal-Inn. Der Fokus meiner parlamentarischen Arbeit liegt auf der Bekämpfung von #Antisemitismus, der Förderung #jüdischen Lebens und #Demokratiebildung. Ganz besonders liegt mir die Stärkung unserer Demokratie am Herzen. Hierzu gehört Jugendbeteiligung, Geschlechtergerechtigkeit und eine bunte, vielfältige Gesellschaft.

Als volles Mitglied im Innenausschuss und im Ausschuss für Bildung und Forschung sowie als stellvertretendes Mitglied im Rechtsausschuss und Ausschuss für Kultur und Medien kann und werde ich meine Themenschwerpunkte einbringen. In Niederbayern heiße ich Bürger*innen in meinen Wahlkreisbüros in Dingolfing, Pfarrkirchen und Landshut willkommen und habe stets ein offenes Ohr für Fragen, Anliegen und Probleme.

  • Gedenken gegen das Vergessen

    Gedenken gegen das Vergessen

    Anlässlich des Jahrestags der Befreiung des ehemalige KZ-Außenlager Ganacker am 29. April 1945 gedachten die Grünen Dingolfing- Landau gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Marlene Schönberger am Gedenkort Ganacker der Opfer des Nationalsozialismus.

    Etwa 500 vorwiegend jüdische Häftlinge aus 17 Nationen wurden bei menschenunwürdigen Bedingungen im Lager Ganacker, einem Außenlager des KZ Flossenbürg festgehalten. Mindestens 138 Häftlinge wurden hier ermordet. Sie mussten in Erdlöchern bei Regen und Schnee leben. Als die Alliierten immer weiter nach Bayern vorrückten, begann die SS am 24. April 1945 das Lager zu evakuieren. Viele der nicht mehr gehfähigen Häftlinge wurden erschossen, oder starben an Unterernährung. Andere Gefangene wurden in sogenannten Todesmärschen bis nach Eggenfelden getrieben. Die US-Armee befreite das Lager am 29. April.

    „Lokale Erinnerungsorte wie in Ganacker sind unverzichtbar”, erklärt die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger. “Diese Orte machen deutlich: Die Verbrechen haben hier, direkt vor unserer Haustür stattgefunden. Die nationalsozialistische Terrorherrschaft und die gezielte Ermordung, Verfolgung und Entrechtung von Millionen Menschen darf nicht aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt werden. Es ist unser aller Verantwortung die lokalen Verbrechen aufzuarbeiten und daran zu erinnern. Mein Dank gilt allen Ehrenamtlichen, die diese lokalen Erinnerungsorte pflegen.”

    „Es ist wichtig, sich mit den Verbrechen auseinanderzusetzen, die hier im Landkreis stattgefunden haben“, so Thomas Maier, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag Dingolfing-Landau. „Schon in der Schule kann im Geschichtsunterricht ein Bezug zu den lokalen Ereignissen hergestellt werden. Was damals in Ganacker passiert ist, darf nicht in Vergessenheit geraten. Es ist unsere Verantwortung alles dafür zu tun, dass sich diese schrecklichen Verbrechen nicht wiederholen können.”

    „Leider müssen wir feststellen, dass Angriffe auf das Erinnern und die Erinnerungsorte, die oft von Ehrenamtlichen gepflegt werden, zunehmen”, berichtet Schönberger. “Dass erstmals eine Mehrheit der Bevölkerung einen Schlussstrich unter die deutschen Verbrechen im Nationalsozialismus setzen will, schlägt sich auch in der Zahl der Straftaten gegen Gedenkorte nieder. Die Bundesregierung muss endlich handeln: Es braucht Schutzkonzepte und entsprechende Mittel im Haushalt, um die kleinen Gedenkorte finanziell abzusichern.”

  • Sparpläne der Bundesregierung gefährden Kinder, Frauen und vor allem Menschen mit Behinderung

    Eine kürzlich aus dem Kanzleramt geleakte Liste mit Einsparungen im sozialen Bereich droht, bewährte Unterstützungsangebote zusammenzustreichen. Geplant sind unter anderem der Wegfall des Unterhaltsvorschusses für Kinder über 12 Jahre, die Streichung von Schulbegleitungen, erhebliche Einschnitte bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung sowie die Verschiebung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung in Schulen.

    Die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger zeigt sich entsetzt: “Dies Vorschläge sind grotesk. Sie treffen besonders vulnerable Gruppen – Kinder, Alleinerziehende, Frauen und Menschen mit Behinderung – und verschärfen so vorhandene Ungleichheiten. Während sich die Union gegen eine Mehrbelastung der reichsten der Reichen sträubt, will man jetzt bei denen, die am meisten Unterstützung brauchen, Milliarden sparen. Dafür fehlt mir jedes Verständnis”.

    Schönberger betont die Widersprüchlichkeit im Handeln der Regierung: „Bundeskanzler Merz behauptet einerseits die Deutschen würden zu viel in Teilzeitarbeiten arbeiten, gleichzeitig soll der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung verschoben werden. Das ist ein Schlag ins Gesicht für Millionen Frauen. Was sollen sie dann tun? Ganz zuhause bleiben?“ Die Verschiebung der Ganztagsbetreuung kurz vor ihrem Start sei zudem eine Frechheit für die Kommunen, so Schönberger weiter: “Unsere kommunale Ebene hat die vom Bund aufgetragenen Hausaufgaben gemacht. Teils wurden Millionen investiert, um den Ansprüchen gerecht zu werden. Die Anmeldelisten sind bereits gefüllt – und jetzt sowas”.

    Die Grünen fordern in der anstehenden Aktuellen Stunde klare Aufklärung und ein unmissverständliches Versprechen der Bundesregierung, dass ein solcher brutaler Sozialabbau ausgeschlossen wird.

    Sparpläne der Bundesregierung gefährden Kinder, Frauen und vor allem Menschen mit Behinderung

    Eine kürzlich aus dem Kanzleramt geleakte Liste mit Einsparungen im sozialen Bereich droht, bewährte Unterstützungsangebote zusammenzustreichen. Geplant sind unter anderem der Wegfall des Unterhaltsvorschusses für Kinder über 12 Jahre, die Streichung von Schulbegleitungen, erhebliche Einschnitte bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderung sowie die Verschiebung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung in Schulen.

    Die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger zeigt sich entsetzt: “Dies Vorschläge sind grotesk. Sie treffen besonders vulnerable Gruppen – Kinder, Alleinerziehende, Frauen und Menschen mit Behinderung – und verschärfen so vorhandene Ungleichheiten. Während sich die Union gegen eine Mehrbelastung der reichsten der Reichen sträubt, will man jetzt bei denen, die am meisten Unterstützung brauchen, Milliarden sparen. Dafür fehlt mir jedes Verständnis”.

    Schönberger betont die Widersprüchlichkeit im Handeln der Regierung: „Bundeskanzler Merz behauptet einerseits die Deutschen würden zu viel in Teilzeitarbeiten arbeiten, gleichzeitig soll der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung verschoben werden. Das ist ein Schlag ins Gesicht für Millionen Frauen. Was sollen sie dann tun? Ganz zuhause bleiben?“ Die Verschiebung der Ganztagsbetreuung kurz vor ihrem Start sei zudem eine Frechheit für die Kommunen, so Schönberger weiter: “Unsere kommunale Ebene hat die vom Bund aufgetragenen Hausaufgaben gemacht. Teils wurden Millionen investiert, um den Ansprüchen gerecht zu werden. Die Anmeldelisten sind bereits gefüllt – und jetzt sowas”.

    Die Grünen fordern in der anstehenden Aktuellen Stunde klare Aufklärung und ein unmissverständliches Versprechen der Bundesregierung, dass ein solcher brutaler Sozialabbau ausgeschlossen wird.

  • Gemeinsam für Vision Zero: Austausch zur Senkung der Unfallzahlen im Landkreis Dingolfing-Landau

    Gemeinsam für Vision Zero: Austausch zur Senkung der Unfallzahlen im Landkreis Dingolfing-Landau

    Die konsequente Senkung der Verkehrsunfallzahlen im Dienstbereich der Polizeiinspektion Dingolfing bleibt ein zentrales Anliegen der Kreisverkehrswacht Dingolfing e.V. Im Fokus aller Bemühungen steht dabei die Vision Zero – das klare Ziel, Verkehrsunfälle mit schweren oder gar tödlichen Folgen langfristig vollständig zu vermeiden. Wie wichtig hierfür das enge Zusammenspiel aller beteiligten Akteure ist, wurde bei einem Informationsaustausch in der Fahrschule & Ausbildungszentrum Gillig erneut deutlich.

    Zu diesem Gespräch konnte die Kreisverkehrswacht gemeinsam mit Vertretern der Fahrschule die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger begrüßen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen aktuelle Entwicklungen der Verkehrsunfallzahlen im Landkreis sowie bestehende und zukünftige Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit.

    Marlene Schönberger zeigte sich dabei äußerst interessiert an den vielfältigen Projekten und Initiativen, mit denen die Kreisverkehrswacht, die Fahrschulen, die Polizei und weitere beteiligte Behörden seit Jahren zur Unfallprävention beitragen. Besonders die praxisnahen Schulungsangebote, die Sensibilisierung junger Verkehrsteilnehmer in Fahrertraining, bauliche Maßnahmen, wie zum Beispiel Kreisverkehre, sowie moderne Ausbildungskonzepte wurden als wichtige Bausteine hervorgehoben.

    Im Gespräch wurde deutlich, dass die positive Entwicklung bei den Unfallzahlen kein Selbstläufer ist, sondern das Ergebnis kontinuierlicher und abgestimmter Zusammenarbeit. Die Senkung der Zahlen sei eine dauerhafte Aufgabe, an der sich Politik, Behörden, Fahrschulen und die Kreisverkehrswacht auch künftig gemeinsam und mit Nachdruck beteiligen werden. Nur durch dieses enge Netzwerk kann das Ziel der Vision Zero Schritt für Schritt erreicht werden.

    Die Bundestagsabgeordnete unterstrich ihre klare Befürwortung der Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und sicherte zu, die Anliegen aus dem Landkreis Dingolfing-Landau auch auf Bundesebene einzubringen. Insbesondere im politischen Berlin werde sie sich dafür einsetzen, dass erfolgreiche regionale Ansätze stärker wahrgenommen und unterstützt werden.

    Die Verantwortlichen der Kreisverkehrswacht Dingolfing e.V. bewerten den Besuch der Bundestagsabgeordneten Schönberger daher als positives und wichtiges Signal. Er zeige, dass Verkehrssicherheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werde und nur durch die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten nachhaltig verbessert werden kann. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist die Senkung der Verkehrsunfallzahlen und die Erhöhung der Sicherheit auf den Straßen unserer Region.

Meine Themen

Bekämpfung von Antisemitismus

Die Zahl der antisemitischen Straftaten steigt seit Jahren. Ich setzte mich für eine konsequente Bekämpfung von Antisemitismus ein. Antisemitismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Wir müssen ihm konsequent begegnen, ob bei Neonazikonzerten, in deutschen Parlamenten oder auf verschwörungsideologischen Demos.

Förderung jüdischen Lebens

Die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland hat noch nie eine*n Jüdin*Juden getroffen. Und ebenfalls wissen die meisten Menschen nicht sonderlich viel über das Judentum. Jüdische Communities sind vielfältig. Und deshalb möchte ich #jüdisches Leben in seiner gesamten Pluralität unterstützen. Dazu sollten die Erfahrungen und Perspektiven von Jüdinnen:Juden sicht- und hörbar werden. 

Politische Bildung

Durch politische Bildung werden Menschen ermutigt, ihre demokratischen Beteiligungsmöglichkeiten wahrzunehmen und sich menschenfeindlichen Ideologien und Verschwörungserzählungen entgegen zu stellen. In meiner parlamentarischen Arbeit, aber auch als Mitglied des Kuratoriums der Bundeszentrale für Politische Bildung, setze ich mich für eine stärkere Verankerung in allen Bildungseinrichtungen ein.  

Digitale Gewalt und Desinformation

Digitale Medien bieten riesige Chancen für den demokratischen Diskurs. Um sie zu nutzen und dabei Persönlichkeitsrechte zu wahren, müssen wir Hasskriminalität und die bewusste Verbreitung von Desinformation bekämpfen.

Über mich

Als Politikwissenschaftlerin habe ich mich viel mit den Themen Antisemitismus, Verschwörungsideologien und Populismus auseinandergesetzt. Im Rahmen meiner Forschung in einem Projekt zur Zukunft der Demokratie durfte ich mit zahlreichen NGOs, die sich für Demokratie und Zusammenhalt engagieren, zusammenarbeiten. Klar ist: Die liberale Demokratie ist unsere Garantie für Freiheit und Menschenrechte, aber sie steht massiv unter Druck. Deswegen streite ich für den demokratischen Grundkonsens sowie für eine solidarische und vielfältige Gesellschaft, die alle Menschen vor Diskriminierung und Gewalt schützt und in der alle Menschen die gleiche Chancen und Rechte haben.

Marlene Schönberger, MdB auf einem Dach, Bundestag im Hintergrund

Mein Wahlkreis

Mein Wahlkreis in Niederbayern umfasst die beiden Landkreise Dingolfing-Landau und Rottal-Inn. Dazu noch sieben Gemeinden aus dem Landkreis Landshut. Bis auf große Städte ist alles vertreten; die Kreisstädte Dingolfing und Pfarrkirchen sowie die Städte Landau/Isar, Eggenfelden und Simbach/Inn. Aber auch die Gemeinden Rimbach und Geratskirchen mit jeweils weniger als 12.000 Einwohnern. Insgesamt 53 Gemeinden auf einer Fläche von mehr als 2.150 km².